Aktuelle Initiativen von BVB/FW in dieser Sitzungswoche im Landtag / Diskussion zu Straßenerschließungsanträgen / Höhere Mindestabstände von Windrädern zur Wohnbebauung von Regierung und Linken abgelehnt

c/o Fam. Götte

Die Freien Wähler haben am heutigen Donnerstag (12.12.2019) in der Plenarsitzung gefordert, dass der Mindestabstand der Windräder (zur Wohnbebauung) das Zehnfache der Nabenhöhe betragen müsse, um die Lärmbelastung für die Anwohner zu senken. “In den Anfangsjahren hatten die Windräder eine Höhe von 70 bis 100 Meter”, sagte Fraktionschef Péter Vida. “Inzwischen sind die Anlagen 200 bis 240 Meter hoch.” Dadurch erhöhe sich die Belastung der Anwohner durch Infraschall erheblich.

Der Brandenburger Landtag hat mit der Mehrheit der rot-schwarz-grünen Koalition und der Linken größere Mindestabstände für neue Windkraftanlagen zur nächsten Wohnbebauung abgelehnt. (Quelle: MOZ)

Weiterhin: Erschließen oder ausbauen? Hier entscheidet sich, wer welche Kosten tragen muss. Brandenburg schaffte die umstrittenen Anwohnerkosten bei Straßenausbau auf unsere Initiative hin in diesem Jahr ab und trägt sie selbst. Bei Erschließungen muss allerdings der Anlieger noch den Löwenanteil zahlen. Wir fordern hier bessere Regeln und machten dies heute zum Thema im Landtag. Mehr dazu lesen Sie hier oder in sehen Sie in Brandenburg Aktuell.